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Letztes Update
01.02.2012
 
 
BG
Liebe Frau Urbahn, lieber Herr Urbahn,

BG ist der tollste Hund auf dieser Welt! Die kleine "Zuckerschnute" hat sich hier schon gut eingelebt und erobert nicht nur unseren Garten als ihr neues Reich, sondern auch die Herzen - verbunden mit vielen, vielen Streicheleinheiten - aller Familienmitglieder und Freunde; selbst in der Nachbarschaft, beim Bäcker (wo sie brav vor der Tür wartet, da sie uns sehen kann) und beim Aussuchen ihres neuen Geschirrs im Fressnapft, ist sie der Star!

Anbei ein paar Bilder ihrer ersten Woche bei uns.

Herzliche Grüße aus Z. senden
BG (mit einem dicken Küßchen!), Gisela M. und Marc Z.
Update 12.05.2009
Hallo Frau Urbahn, hallo Herr Urbahn,

seit ich mich das letzte Mal gemeldet habe, habe ich mit Gisela und
Marc wieder jede Menge erlebt.



Meine Schulstunden in der Hundeschule Rheinberg machen mir zurzeit richtig Spaß. Bei dem Wetter der letzten Wochen hab ich auch viel mehr Lust etwas zu lernen. Obwohl ich mir bei manchen Übungen dann doch die Frage stelle: Was soll das? Aber ich mach trotzdem
mit und alle freuen sich darüber. Ganz besonders viel Spaß bereitet mir das Laufen durch die weichen Kunstoff-Tunnel. Und darin kann ich mich sogar verstecken, wenn die wilde Horde mal wieder richtig tobt. Dann guck ich ganz vorsichtig aus einem Ende raus und warte ab bis sich alle wieder so richtig ausgetobt haben. Anschließend kann ich ja dann wieder etwas ruhiger mit den anderen spielen. Am schönsten an der Hundeschule finde ich aber, dass ich vor jeder Stunde zu den anderen Frauchen und Herrchen hinlaufen und mir meine Streicheleinheiten abholen kann.



Ostern war auch ganz aufregend. Gisela und Marc hatten zum Grillen eingeladen und waren ganz gespannt darauf, wie ich mich verhalten würde. Da aber alle wirklich sehr nett zu mir waren und einige sogar tolle Geschenke für mich mitgebracht haben, war ich ganz
brav. Ich habe aber erstmal jede Gelegenheit genutzt um mir Streicheleinheiten abzuholen. Aufmerksamkeit hatte ich genug. Und irgendwann dann auch zu viel. Dann habe ich mich einfach unter die offene Treppe gelegt. Dort kam keiner an mich ran, aber ich konnte alle beobachten. Als dann wieder Ruhe einkehrte konnte ich dann wieder mit Gisela und Marc kuscheln und war mit mir und der Welt zufrieden.



Wochenendausflüge an den Mittelrhein habe ich mittlerweile auch unternommen. Dort ist es ganz prima. Es riecht alles so aufregend anders. Und die Spaziergänge über Felder und durch die Wälder sind immer wieder spannend. Als ich bei meinem ersten Wildwechsel vorbei kam, musste ich diesen erstmal in Ruhe untersuchen. Obwohl Marc meinte, dass da zurzeit kein Reh sei, habe ich gründlich jedes einzelne Eichenblatt umgedreht. Es war tatsächlich kein Reh
darunter! Aber lieber mal in Ruhe nachgucken und schnüffeln als was Aufregendes verpassen. Die Fährten von Dachs und Fuchs hatte ich auch schon aufgenommen. Aber auch die haben sich vor mir versteckt. Aber irgendwann werde ich sie schon noch sehen. Dafür sehe ich aber manchmal Nachbars Kater. Odin. Der macht mittlerweile einen Bogen um mich. Dabei habe ich ihm bis jetzt gar nichts getan. Ich wurde leider immer daran gehindert. Aber irgendwann ...



Letzte Woche habe ich auf dem Rheindeich Fienchen und Shanty getroffen. Beide sind noch kein Jahr alt und genauso verspielt wie ich. Mit Fienchen, einer Dackel-Hündin, kann ich in dem hohen Gras wunderbar verstecken und jagen spielen. Dabei gucken dann nur ab und zu ganz lustig unsere Schwanzspitzen aus dem Gras heraus.
So, jetzt habe ich erstmal genug erzählt und werde zur Entspannung mal ein bisschen auf meinem Ochsenziemer rumkauen.
Ein paar neue Fotos schicke in noch mit.


Viele Liebe Grüße von BG

(Gisela M. und Marc Z.)
Update 02.10.2009
Hallo Frau Urbahn, hallo Herr Urbahn,

ich weiss, ich fange mal wieder an wie immer, aber seit
ich das letzte mal geschrieben habe, ist mal wieder jede
Menge passiert.

Zur Zeit machen mir die Zecken zu schaffen. Einmal hatte
ich an einem einzigen Tag vier von diesen kleinen
Vampieren an mir hängen. Und das, obwohl ich schon
regelmäßig dieses merkwürdig riechende spot on in den
Nacken geträufelt bekomme. Die Viecher sind einfach lästig.

Ein Zeckenbiss direkt über meinem linke Auge hatte sich
auch noch entzündet. Ich sah aus, als hätte ich versucht
eine Runde mit Klitschko zu boxen. Garnicht gut. Gisela
und Marc sind dann mit mir zum Tierarzt. Dort wurde dann
die Stelle rasiert und desinfiziert. Ich mag es ja
überhaupt nicht, wenn jemand auch noch ungefragt meine
Frisur verschandelt. Als "Trost" bekam ich dann auch noch
Antibiotika. Die Tabletten wurden zwar immer in Leberwurst
versteckt. Aber ich habe es trotzdem gemerkt und die letzten
beiden Tabletten habe ich immer sauber abgeleckt und
ausgespuckt. Manchmal muss man einfach hart bleiben. Auch
als Hund. Mittlerweile ist die Schwellung aber komplett
verschwunden, nur meine Haare müssen noch langsam wieder
nachwachsen.

Bei einem Kurzurlaub am Mittelrhein sind Gisela und Marc
mit mir zum Jagdschloss Assmannshausen gefahren, um dort
mit mir spazieren zu gehen. An diesem Jagdschloss gibt es
ein Wildgehege mit Rot- und Dammwild. Gisela und Marc sind
dann mal ganz vorsichtig mit mir gucken gegangen wie diese
Tiere auf mich reagieren. Ich glaube aber, sie wollten
heimlich testen, wie ich reagiere. Dort roch alles so
furchtbar aufregend. Nachdem wir eine Packung "Wildfutter"
gezogen und damit geraschelt haben, sind doch einige Rehe
und Böcke direkt zum Zaun gekommen. Die hatte überhaupt
keine Angst vor mir. Ich aber auch nicht vor ihnen, so dass
ich irgendwann mal Nase an Nase mit einem kleinen Reh am
Zaun stand. Als ich ihm direkt in die großen braunen Augen
blicken konnte, fand ich das schon ziemlich spannend.

Ein Stück weiter wollte Marc dann mit mir durch die Zauberhöhle
gehen. Die ist stockdunkel. Da habe ich mich dann erstmal doch
nicht getraut. Aber vieleicht beim nächsten mal ...
Dafür habe ich anchließend den herrlichen Ausblick vom
Rittersaal auf den Rhein genossen.

An einem anderen Tag sind dann Gisela und Marc zum ersten mal
mit mir in eine Stadt gefahren. Nach Mainz. Eine richtige
Landeshauptstadt. Wow ! Und es war auch noch Johannismarkt.
Aber der Reihe nach. Im Parkhaus fand es nicht ganz so toll.
Es war ziemlich dunkel und es roch, nicht nur für meine feine
Nase, garnicht gut. Und ich musste auch noch über eine Gitter-
treppe aus dem Parkhaus raus. Offene Treppen mag ich ja
überhaupt nicht, das war schon eine ganz schöne Überwindung.

Gisela und Marc haben sich dann bei Schlemmer... etwas zu
Essen gekauft. Und weil ich doch ein so toller Hund bin, ist
extra eine Verkäuferin aus dem Geschäft herausgekommen und
hat mir ein Stück Leberkäse überreicht. Das fand ich natürlich
super nett.

Anschließend sind wir dann in eine große Buchhandlung. Mit
Büchern kann ich ja nicht so recht etwas anfangen. Da hilft
auch keine Hundeschule. Ich glaub wir müssen da nochmal über
den Lehrplan diskutieren. Jedenfalls wollte ich da nicht
über eine offene Treppe nach oben laufen. Deshalb hat mich
Marc auf den Arm genommen und wir sind gemeinsam Rolltreppe
gefahren. Es ging mit uns aufwärts. Ich habe zwar zu Anfang
ziemlich skeptich geguckt, aber als ich anschließend mal die
Leute, zu denen ich sonst aufschauen muss, von oben betrachten
konnte, fand ich das prima. Runter sind wir dann ganz problemlos
mit dem Glasaufzug gefahren. Das ist viel entspannter als mit
einer Rolltreppe und natürlich viel bequemer als so eine offene
Treppe.

Anschließend sind wir noch über den Johannismarkt gelaufen.
Dort roch es überall so toll nach Grillwürsten, gerösteten
Mandeln und vielen anderen Leckereien. Leider konnte ich
davon jedoch nichts sehen, weil immer irgendwelch Beine
im Weg standen. So war ich dann doch froh als wir anschließend
die Heimfahrt angetreten haben.

Abends ist Marc noch mit mir spazieren gegangen. Wir haben uns
nebeneinander auf eine Bank gesetzt und uns die Loreley bei
Sonnenuntergang angesehen. Sehr entspannend.

Für die heißen Tage habe ich ein eigenes Planschbecken
bekommen. Das ist herrlich erfrischend und ich kann
prima meine Tennisbälle darin waschen. Echt super.

So, jetzt hab ich erstmal genug erzählt, denn wenn ich einfach
so weiter mache, kann ich beim nächsten mal nichts neues
berichten.

Liebe Grüße von BG
(Gisela M.und Marc Z.)
=================================
Neues von BG (Sommer 2010)
Liebe Frau Urbahn, lieber Herr Urbahn,

ich weiss, ich fange mal wieder an wie immer, aber seit ich das
letzte mal geschrieben habe, ist mal wieder jede Menge passiert.

Dass ich liebend gern mit meinen Freund Merlin durch die Zonser
Heide tobe und dabei recht erfolgreich Kanninchen in die Büsche
und Eichhörnchen auf die Bäume jage, habe ich bestimmt schon mal
erzählt. Was ich bei diesem tollen Spiel nicht verstehe ist, dass
Gisela und Marc jedesmal ziemlich grimmig schauen. Aber davon
lasse ich mich überhaupt nicht irritieren. Das Spiel geht weiter!

Im Sommer stand dann Urlaub auf meinem Programm. Kurzurlaube an den
Mittelrhein kannte ich ja bereits. Aber die Vorbereitungen auf
diesen Urlaub ließen nichts Gutes erahnen. Lange wurde darüber
diskutiert, was alles mit in meinen Koffer sollte. Ein großer
Karton Ochsenziemer hätte mir genügt. Aber nein, Hundeleine,
Wassernapf, Fressnapf, Hundebürste, usw., alles musste mit.

Am Freitag vor dem Urlaub haben mich Gisela und Marc noch zum
Hundefriseur "Zottel...." geschleppt. Den kenn ich ja schon -
und die Frau Bruhns auch. Die ist supernett, aber wenn
mir jemand ans Fell will, werd ich zum Tier. Nur gut das ich eine
prima Selbstbeherrschung habe. Nachdem ich eine gefühlte Ewigkeit
gebürstet worden bin, wurde mein ganzes Fell auf 9 mm (in Worten:
NEUN Millimeter) gekürzt. Das fand ich erstmal gar nicht spaßig.
Als ich mich dann aber in dem großen Spiegel betrachtet habe,
fand ich das Ergebnis überhaupt nicht schlecht, sogar sehr gut.
Das konnte ich aber erstmal nicht zugeben. Also böse Miene
zum guten Spiel.

Die Fahrt Richtung Ostsee verlief sehr gut. Wir haben genug
Pausen gemacht, so dass ich zwischendurch immer wieder ein Stück
laufen und die wichtigsten Geschäfte erledigen konnte. Wasser und
Leckerchen waren auch reichlich an Bord.

Unser Ferienhaus war toll. Am besten war der riesige Garten mit
Gartenteich. Da lebten einige Frösche, die ich richtig
spannend fand - leider durfte ich da nicht rein.
Abends kamen dann richtige Hasen, keine Kaninchen, vorbei. Die
hätte ich gern mal gejagt.

Am ersten Tag sind wir dann zum Hundestrand gefahren. Ich war
schon ziemlich neugierig, was da auf mich zukommt. Als wir über
den Deich kamen und ich den Strand und das Meer sah, war ich
begeistert. Wasser soweit das Auge reicht. Ich bin dann erstmal
in vollen Lauf rein in das Wasser und hab mich gewundert: Es
schmeckt salzig. Man gewöhnt sich dran. Es war toll in vollem
Tempo am Strand entlang zu laufen, dass das Wasser spritzte und
der Sand nur so flog. Das Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Nur
wenn das Wasser von hinten an meinen Popo klatschte fand ich das
sehr komisch. Ich habe dann mal böse in die Ostsee gebissen, aber
die ließ sich davon überhaupt nicht beeindrucken. Diese tollen
Strandtage haben wir dann noch mehrmals wiederholt. Das war Spaß
pur. Und in den Dünen gab es jede Menge Kaninchen und Mäuse zu
erschnüffeln.

Aber auch der schönste Urlaub geht einmal zu Ende und so hat mich
der Alltag wieder, aber ich plane insgeheim schon mal einen neuen
Urlaub....

Damit ich beim nächsten mal wieder etwas neues erzählen kann,
mach ich jetzt erstmal Schluss.

Viele liebe Grüße von Eurer BG
(Gisela M. und Marc Z.)

   
 
 
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